Artikel über: Widerrufs-Formular

Order Matching: Bestellung im Widerruf erkennen

Order Matching verknüpft einen Widerruf mit der passenden Shopify-Bestellung, ohne dass sich der Kunde dafür einloggen muss. Revoq prüft beim Absenden, ob Bestellnummer und E-Mail-Adresse zusammen zu derselben Bestellung gehören. So bekommst du im Dashboard mehr Kontext zum Widerruf, während der Zugang zum Formular für Kunden bewusst niedrigschwellig bleibt.


Wie Order Matching funktioniert


Der Schlüssel für Order Matching ist die Kombination aus Bestellnummer und E-Mail-Adresse. Beide Angaben müssen zusammen zu derselben Shopify-Bestellung passen. Es reicht also nicht, wenn nur eine Bestellnummer existiert oder nur eine E-Mail-Adresse bekannt ist. Revoq prüft, ob genau diese Kombination in Shopify sinnvoll zugeordnet werden kann.


Der Lookup passiert beim Absenden des Widerrufsformulars in Echtzeit gegen Shopify. Sobald der Kunde seine Angaben bestätigt, fragt Revoq die passende Bestellung ab und speichert den Match-Status am Widerruf.


Diese Doppel-Verifikation ist wichtig, weil Kunden den Widerruf ohne Login einreichen können. Gleichzeitig soll nicht jede Person mit einer fremden Bestellnummer beliebig einen Widerruf zu einer anderen Bestellung einreichen können. Bestellnummer plus E-Mail-Adresse bilden deshalb die Grundlage für die Zuordnung.


Order Matching ist immer aktiv und kann nicht deaktiviert werden. Es ist die Basis dafür, dass Revoq Widerrufe im Dashboard einordnet und spätere Funktionen wie Teilwiderruf, Fristprüfung oder Automationen zuverlässig auf eine konkrete Shopify-Bestellung beziehen kann.



Die zwei Match-Stufen


Verifiziert: Revoq hat eine passende Shopify-Bestellung gefunden und die eingegebenen Daten stimmen zusammen. Der Widerruf ist mit dieser Bestellung verknüpft.


Nicht gefunden: Revoq hat keine passende Shopify-Bestellung gefunden. Die Angaben des Kunden bleiben am Widerruf erhalten, aber es gibt keine Verknüpfung zu einer Shopify-Bestellung.


Auch nicht verifizierte und nicht gefundene Widerrufe werden standardmäßig akzeptiert. Das ist bewusst so, weil eine Verifizierung keine Voraussetzung für den Widerruf ist. Wenn du solche Widerrufe blockieren möchtest, lies den Folgeartikel: Strenge Verifizierung und Fristprüfung aktivieren.


Was du im Dashboard siehst


Bei einem verifizierten Widerruf zeigt Revoq vollständige Bestelldaten, die erkannten Artikel und eine direkte Verlinkung zur Bestellung im Shopify Admin.



Bei nicht gefunden bleibt der Widerruf ohne Shopify-Verknüpfung. Du siehst die Angaben, die der Kunde eingereicht hat, kannst den Fall aber nicht direkt aus Revoq heraus mit einer konkreten Shopify-Bestellung öffnen.



Was Order Matching für dich ermöglicht


  • Frist-Prüfung: Widerruf wird gegen die Widerrufsfrist abgeglichen - alle Pläne. Mehr dazu
  • Teilwiderruf: Kunde wählt einzelne Artikel aus - Essential+. Mehr dazu
  • Strenge Verifizierung: nicht verifizierte Widerrufe ablehnen - Professional. Mehr dazu
  • Strenge Fristprüfung: Widerrufe nach Ablauf der Frist blockieren - Professional. Mehr dazu
  • Auto-Tagging der Bestellung in Shopify - Essential+. Mehr dazu
  • Auto-Hold/Cancel unfulfilled Bestellungen - Essential+. Mehr dazu
  • Auto-Return Request in Shopify - Professional. Mehr dazu


Häufige Probleme


Test-Bestellung wird nicht gefunden: Die häufigste Ursache ist eine E-Mail-Adresse, die nicht zur Bestelladresse passt. Bestellnummer und E-Mail-Adresse müssen exakt zur Shopify-Bestellung gehören. Außerdem werden Draft Orders nicht gematcht, weil sie keine normalen Shopify-Bestellungen im abgeschlossenen Bestellfluss sind.


Falsche Bestellung verlinkt: Das ist sehr selten, kann aber bei nicht eindeutigen Eingaben oder stark ähnlichen Bestellnummern auffallen. Prüfe in solchen Fällen die Kunden-E-Mail und die verlinkte Bestellung im Shopify Admin. Mit strenger Verifizierung lassen sich nicht bestätigte Zuordnungen blockieren.


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Aktualisiert am: 05/06/2026

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