Artikel über: Widerrufs-Formular

Bestellungen blockieren & Artikel vom Widerruf ausschließen

Mit den Ausschluss-Regeln steuerst du genau, welche Bestellungen und Artikel über dein Widerrufsformular widerrufen werden können. So verhinderst du zum Beispiel, dass Ladenkäufe, Lieferungen außerhalb der EU oder personalisierte Artikel online widerrufen werden.


Diese Funktionen sind im Professional-Plan verfügbar.


Wo finde ich die Einstellungen?


Öffne in der Revoq-App Einstellungen → Formular und scrolle zur Box „Ausschlüsse & Blockierungen" (direkt unter der Verifizierung).




Jede Option zeigt dir zunächst nur eine kurze Beschreibung. Sobald du sie aktivierst, klappen die passenden Detail-Felder auf. Alle Regeln greifen serverseitig – auch wenn ein Kunde versucht, das Formular zu umgehen.


Ganze Bestellungen blockieren


Blockierte Bestellungen zeigen deinen Kund:innen eine klare Meldung statt der Artikelauswahl. Es entsteht kein Widerruf. Die angezeigt Meldung kannst du im Formular Editor ganz unten bei "Fehler- und Hinweistexte" bearbeiten


POS-/Laden-Bestellungen

Aktiviere „POS-/Laden-Bestellungen blockieren", damit Käufe, die über Shopify POS im Laden erstellt wurden, nicht online widerrufen werden können.


Nur EU/EWR-Lieferadressen

Aktiviere „Nur EU/EWR-Lieferadressen zulassen", wenn du auch außerhalb der EU verkaufst. Bestellungen mit Lieferadresse außerhalb der EU/des EWR können dann nicht online widerrufen werden – das gesetzliche Widerrufsrecht gilt dort nicht.


Bestellungen ohne Lieferadresse (z. B. Abholung oder digitale Produkte) werden bewusst nicht blockiert.


Nach Order-Tags

Aktiviere „Bestellungen mit bestimmten Tags blockieren" und trage in Revoq die Tags ein, die blockiert werden sollen (mehrere mit Komma trennen), zum Beispiel no-online-withdrawal. Bestellungen mit mindestens einem dieser Tags werden blockiert. Der Vergleich ist exakt (Groß-/Kleinschreibung egal).


Die Tags selbst vergibst du in Shopify an der Bestellung: Bestellung öffnen → rechts im Feld „Tags". In Revoq trägst du nur ein, welche dieser Tags blockieren sollen.




Einzelne Artikel ausschließen


Ausgeschlossene Artikel bleiben im Formular sichtbar, sind aber nicht auswählbar und mit einem Hinweis versehen. Sind alle Artikel einer Bestellung ausgeschlossen, kann kein Widerruf abgesendet werden.


Nach Produkt-Tag

Vergib den Produkt-Tag in Shopify (Standard: revoq-no-withdrawal) an alle Produkte, die grundsätzlich nicht widerrufbar sind: Produkt öffnen → rechts im Feld „Tags". Denselben Tag-Namen trägst du in Revoq unter „Produkte vom Widerruf ausschließen" ein (oder du übernimmst den Standard).


Nach Bestell-Eigenschaft

Perfekt für personalisierte Artikel: Lege eine Regel an wie Eigenschaft Monogram ist gleich Yes. Nur Positionen mit genau dieser Eigenschaft werden ausgeschlossen – dasselbe Produkt ohne die Eigenschaft bleibt widerrufbar. Du kannst mehrere Regeln anlegen.




Einzelne Varianten

Aktiviere „Einzelne Varianten ausschließen". Revoq legt dabei automatisch das Feld „Excluded from withdrawal (Revoq)" an deinen Produktvarianten in Shopify an.



So pflegst du es in Shopify:

  1. Öffne das Produkt und klicke unter „Varianten" auf die gewünschte Variante.
  2. Scrolle auf der Varianten-Seite nach unten zum Abschnitt „Metafelder".
  3. Setze das Feld „Excluded from withdrawal (Revoq)" auf „True" (Wahr).


Nur diese Variante ist dann ausgeschlossen; alle anderen Varianten desselben Produkts bleiben widerrufbar.




Das Feld ist ein True/False-Auswahlfeld – du musst nichts tippen, sondern nur „True" wählen.


Was sehen deine Kund:innen?


  • Ausgeschlossener Artikel: ausgegraut, mit Hinweistext, nicht auswählbar.
  • Blockierte Bestellung: eine klare, übersetzte Meldung statt der Artikelauswahl.


Die Texte kannst du im Formular-Editor pro Sprache anpassen.




Nachvollziehbarkeit


Wird ein Widerruf mit ausgeschlossenen Artikeln erstellt, siehst du das in der Zeitleiste des Widerrufs – inklusive Grund (z. B. „Monogram = Yes").


Gut zu wissen


Ausschlüsse und Blockierungen müssen mit deiner Widerrufsbelehrung übereinstimmen. Kund:innen können sich weiterhin direkt an dich wenden.


  • Für zuverlässiges Blockieren empfehlen wir, zusätzlich „Nur verifizierte Bestellungen zulassen" zu aktivieren – sonst greift der Block nur bei eindeutig gefundenen Bestellungen.
  • POS-Bestellungen, die als Entwurf mit „Als bezahlt markieren" abgeschlossen wurden, werden nicht als POS erkannt – nutze dafür zusätzlich einen Order-Tag.
  • Solange keine Regel aktiv ist, ändert sich für deinen Shop nichts.


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Aktualisiert am: 15/07/2026

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